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Steckbrief: SlowGrow

Für Dich bei der Arbeit:

SlowGrow
Im Eichhof 1
8617 Mönchaltorf
Schweiz

Wir erzeugen:

Brot & Backwaren
Getreide
Kräuter
Obst
Ölsaaten (Kerne, Samen, etc.)
Pilze
Salate
Tee & Kräuter
Teigwaren & Nudeln

Wir liefern: Ja

Unsere Partnerschaften:

Das haben wir zu bieten

Ganzjährig

Getreideprodukte

Teigwaren

Im Frühling

Salate (Gewächshaus)

Getreideprodukte

Teigwaren

Im Sommer

Getreide

Gemüse

Kräuter

Salate

Obst

Im Herbst

Gegreide

Kräuter

Salate

Gemüse

Kartoffeln

Körner (zB Kürbis)

Im Winter

Brot

Getreide

Kartoffeln

Teigwaren

 

Öffnungszeiten

Lieferung: Wir liefern mit dem Auto in der Stadt Zürich und im Zürcher Oberland.
Lieferpauschale 10.-
Versand: Ausserhalb unseres Liefergebietes oder in abgelegenen Regionen des Kantons Zürich versenden wir die Produkte per Post.
Pakete werden mit der schweizerischen Post und "PostPac Priority" versendet.
Bis 2 kg 9.-
Bis 10 kg 12.-
Bis 30 kg 23.-

Lieferfrist:
Produkte werden innert 5 Werktagen Versand,- oder Abholbereit gemacht. Bei gewissen Produkten sind die Lagerbestände kleiner und müssen erst nachproduziert werden.
Wir und unser*e Müller*in geben unser Möglichstes um euch schnell mit den Produkten versorgen zu können.   Abholung ab Hof Nur nach Vereinbarung und für gesunde Personen!!! Wir möchten und dürfen keine unangemeldeten Besuche auf dem Hofgelände empfangen.

Über Uns

Die Geschichte von SlowGrow ist keine „klassische Laufbahn“ eines Agrikultur-Betriebes und doch scheint sie wie aus dem Bilderbuch – inklusive Happy End. Denn Gründer Matthias Hollenstein stammt ursprünglich nicht aus einer Familiengeschichte, deren Hof seit Generationen bewirtschaftet wurde. Der heutige Erfolg des gelernten Polymechanikers und Konstrukteurs ist vielmehr seinem Mut, seiner Neugier und Leidenschaft und natürlich seiner Intuition zu verdanken, die ihn immer wieder dazu antreibt genauer hinzuschauen, (in) Frage zu stellen und neue Wege zu gehen. Und so kam es, dass Matthias auch das konventionelle Lebensmittelsystem in Frage stellte. Irgendwas schien nicht zu stimmen, nicht nur der Mangel im Geschmack – auch in der Verträglichkeit dessen, was gegessen wird. Die Zunahme der Unverträglichkeiten und die Abnahme an Vielfalt. Das Interesse wuchs quer durch diese Themen und so wurde klar, dass er selbst Teil einer Veränderung sein wollte – Teil der Natur - und raus aus dem Büro.

Seine anschließend vier jährige Ausbildung zum Biodynamischen Agrikulteur und den Grundsätzen der regenerativen Landwirtschaft verschrieben, konzentrierte er sich vor allem dem Aufbau eines gesunden Bodens. Bereits in seinem Lehrbetrieb bekam er mit seinen rund 1.000 Versuchen die Möglichkeit, die ansonsten gängige Praxis der Bodenbedeckung durch Plastikfolien in ersten Mulch-Experimenten durch unterschiedliche Mulcharten (z.B. Laub, Grasschnitt, Holzschnitzel) und Unter- bzw. Mischkulturen zu ersetzen und auszuprobieren, wie sich die jeweilige Bodenbedeckung und Zusammensetzung auf die einzelnen Pflanzen und das Bodenmilieu und dessen PH-Wert auswirken.


Von den 1.000 Versuchen erwiesen sich 990 als nicht zielführend. Aber die Ergebnisse der 10 verbleibenden ebneten den Weg für erfolgreichen, regenerativen Landbau, bei dem – und das ist Mathias sehr wichtig – es dem Boden NACH der Ernte BESSER geht als VOR der Ernte.

 

Weitere positive Effekte seiner Versuchsreihen ist neben der Vermeidung von Plastik, der Schutz des Bodens vor Erosion (Abtragung fruchtbaren Bodens durch Wind oder Starkregen), Hitze und Kälte, sowie der Beitrag des sich zersetzenden Mulchs als Zusatz-Futter des Boden-Mikrobioms und Aufbau von Humus. Die verbesserte Bodenstruktur bindet nicht nur zusätzliches CO2 (natürlicher Dünger) sondern hält auch mehr Feuchtigkeit im Boden bzw. kann mehr Wasser bei Starkregen aufnehmen und speichern.  Den „richtigen“ Mulch und die „richtigen“ Nachbarn für die „richtigen“ Pflanzen zu finden ist eine Wissenschaft für sich und erfordert viel Geduld. Und den Mut und die Neugier, immer wieder Neues auszuprobieren und auch Rückschläge hinzunehmen.  
Und wenngleich manch Außenstehender über den ein oder anderen Versuch nur den Kopf schüttelte, zB. über Golfrasen als Unterfrucht im Getreide (der dann im Hochsommer nach der Ernte stehen bleibt und über die Photosynthese und Wurzelausscheidungen wieder Nährstoffe in den Boden bringt) - sein Erfolg liegt mit jeder Ernte sprichwörtlich auf der Hand und überall blüht und summt es heute auf den Multifunktionalen Nützlings-Streifen.

 

Bis es soweit war, brauchte Matthias aber nach seiner erfolgreichen Ausbildung erst einmal wieder Geduld, denn der frisch gebackene Jungbauer hatte zunächst keinen eigenen Hof. Doch glücklicher Weise fand sich ein Betrieb, den er pachten konnte und SlowGrow wuchs.

 

Heute bewirtschaften Matthias mit Familie und Team rund 15 Hektar Land im Zürcher Oberland, verteilt auf 4 Gemeindegebiete und pflanzen darauf je nach Saison 150 – 200 Sorten an Gemüse und Getreide. Diese kann man nicht nur im Hofladen vor Ort erwerben, sondern auch bei der regionalen Biomarktkette „Bachsermärt“. Wöchentlich wechselnde Kreationen aus frisch Geerntetem lassen sich zudem bei den zwischenzeitlich mehr als einem Dutzend Köche genießen, darunter das Restaurant „Jakob“, in dem Spitzenkoch Markus Burkhard wirkt. Und das, ebenso wie die „Bachsermärt“ ein Projekt des Ökounternehmers Patrick Honauer ist, der diese Form der gewerblich solidarischen Agrikultur und gegenseitigen Wertschätzung aller Beteiligten vorantreibt.


Sie alle kommen wöchentlich zu uns auf’s Feld, nicht nur um zu sehen was bald geerntet werden kann, sondern auch um bei der Ernte zu helfen. Für diese Ernte erhalten wir bei SlowGrow einen fixen Betrag, unabhängig davon ob die Ernte gut oder schlecht ausfällt. Das gibt uns Sicherheit und im Gegenzug versuchen wir in unserer Planung die Wünsche und Anregungen der Köche und Bioläden einzubringen und immer wieder Neues auszuprobieren. Das gemeinsame Ernten und der wöchentliche Austausch auf den Feldern tragen zum Gegenseitigen Verständnis und Wertschätzung bei und sind für alle eine Bereicherung - auch für die Gäste im Restaurant oder im Bioladen, weil sie Informationen rund um ihr Lebensmittel direkt aus erster Hand erhalten.

 

Diese vielfältige Abwechslung und der Versuch ganzjähriger Bewirtschaftung macht es für die Köche, unsere Kunden und auch für uns spannend – und ist gut für die Natur.

Noch mehr Infos:

Durch unsere praktischen Projekte zur bäuerlichen Forschung, in der wir neue Anbaumethoden erforschen, eigene Versuchsfelder anlegen und parallel im Lehrbetrieb jungen Talenten unser Know-How für die regenerative Landwirtschaft weitergeben, schaffen wir zudem die Möglichkeit sich selbst aktiv einbringen zu können.

 

Dabei freuen wir uns auch über die Unterstützung und den Austausch durch unser Partnernetzwerk zB. Brachland Biobeeren & Obst oder den Bodenfruchtbarkeitsfonds der Biostiftung Schweiz, in der wir Partnerhof sind.


Auch für unsere Urgetreide haben wir mit der Martin Mayer (Bäckerei „Vuaillat“) zwischenzeitlich einen tollen Kooperationspartner gefunden und gemeinsam das „Ustermerbrot“ kreiert, Weiteres ist in Planung.

Fairnetzung

Dein Weg zu uns:

Adresse

SlowGrow
Im Eichhof 1
8617 Mönchaltorf
Schweiz

Kontakt

Wir im Web

info [at] slowgrow.ch